Ursprung  
1823 wurde in Wuppertal der Missions-Jünglingsverein Barmen-Gemarke gegründet. 1844 entstand der erste YMCA in London.  
Mit der 'Pariser Erklärung' von 1855 beginnt die Geschichte des Weltbundes der 'Christlichen Vereine junger Männer (CVJM)'. Sie ist der kleinste gemeinsame Nenner der schon im 19. Jhdt. internationalen Bewegung. Bis nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gehörten ihm ausschließlich Männer an, die sich dem Auftrag verpflichtet fühlten, Gottes Reich unter jungen Männern auszubreiten. Schon 1890 stand in der Satzung des CVJM-Hamburg: 'Der Verein will den jungen Menschen durch geistliche und soziale Betreuung, durch Pflege des Sports, durch Anregung und Fortbildung, sowie durch Geselligkeit ein Heim bieten.'  
Während der Zeit von 1933 bis 1945 waren die CVJM in Deutschland aufgelöst.  
 
Aufbruch  
Der gesellschaftliche Umbruch veränderte auch den CVJM: In den 60er Jahren öffnete sich der Verein für Frauen und Mädchen, für kritische Stimmen, für Jugendliche, die Spaß haben und etwas bewegen wollten. 1974 sind aus Männern Menschen geworden. Endlich gab es auch im Vereinsnamen keine Geschlechtertrennung mehr. In den Punkten von Kampala (1973) und der Challenge 21 (1998) hat die weltweite CVJM-Gemeinschaft Aussagen dieser Basis aktualisiert und um diakonische, soziale und politische Themen erweitert.  
Weltweit populär wurde der CVJM/YMCA durch den Song: '...it’s fun to stay at the YMCA...' Weil die Village People einen Club für 'Young Men' in San Francisco besangen, hat der CVJM z.T. den Ruf, ein schwuler Laden zu sein – aber das stört uns nicht.  
 
Gegenwart  
Gemeinschaft konsequent gedacht beinhaltet Sorge und Verantwortung für die Mitmenschen. Wir fördern dies durch selbstbestimmtes, gemeinsames Tun auf allen Ebenen. Der CVJM- Hamburg ist heute offen für alle Menschen.  
Trotz allgegenwärtiger Profit- und Konsumorientierung und Individualisierung kommen Menschen zu uns. Bei uns haben sie die Chance, sich zu bewegen, sich zu engagieren und damit etwas zu bewirken. Handeln und Ausprobieren in einem fehlertoleranten Umfeld bieten die Möglichkeit für vielfältige Lernprozesse. Neu erworbene Kompetenzen und wachsendes Verantwortungsgefühl kommen wiederum der Gemeinschaft zugute.  
Inhaltlich orientieren wir uns maßgeblich an den Interessen und Bedürfnissen derer, die sich bei uns engagieren wollen. Und sie merken: das alles tut gut.  
 
Zum Nachlesen haben wir hier Texte hinterlegt, die die Entwicklung der Grundlagen des CVJM-Hamburg von 1855 bis ins Heute widerspiegeln: